Montag, 31. Januar 2011

Die 60er Jahre - 60er Bewegung

In den 60er Jahre verließen die erste Nachkriegsgenerationen die Schulen in der Bundesrepublik Deutschland und begannen eine Ausbildung oder fingen an zu Studieren.
1966 begann die Zeit der ersten Großen Koalition mit CDU/CSU und SPD. Sie hatte keine wirkliche Opposition und konnte ohne großen widerstand die Notstandsgesetze erlassen. In der Bevölkerung bildete sich eine außerparlamentarische Opposition (APO), die massiven widerstand gegen die Gesetzte leistete.
Die APO bestand aus großen Teilen aus Friedensaktivisten, Bürgerrechtlern, Studenten die sich im Sozialistischen Studentenbund (SDS) organisierten und Schülern.
Gerade bei den Schülern und Studenten breitete sich das Protestpotential schnell zu einer Kritik gegen das gesamte Establishment. Sie kritisierten in neuen Formen des Protests wie Sit-Ins, Teach-Ins und Happenings, die mangelnde Aufarbeitung der Nazizeit, die Konsumgesellschaft und forderten  mehr Demokratie in der Gesellschaft.
In den Schulen und in den Elternhäusern herrschten oft autoritäre Strukturen , in denen die Jugendlichen nicht viel zu sagen hatten. Durch Projekte wie die Kommune 1 und Kommune 2 wurde versucht gegen die spießigen Eltern zu demonstrieren, in dem die Familie aufgelöst wird, man Freizügiger vorhalte und Mann und Frau gleichberechtigt sind.

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Quelle: "Die 60er Jahre - Ein Jahrzehnt des Generationenkonflikts - Darstellung" von Simon Hölzi (Geschichte Lernen 133|2010)

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